Regenbogenbrücke



Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen den vielen Farben wird sie Regenbogenbrücke genannt. Wenn immer ein Tier stirbt, das uns sehr nahe stand, geht es zur Regenbogenbrücke. Dahinter gibt es wunderbare Wiesen und Hügel für unsere Freunde, wo sie gemeinsam herumtoben und spielen können. Es gibt genügend Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es dort warm und gemütlich.

Alle Tiere, die krank oder alt und gebrechlich waren, sind wieder genesen und voller Lebenskraft; jene, die verwundet oder verstümmelt waren, sind gesund und wieder hergestellt, so wie sie uns in unserer Erinnerung und unseren Träumen begegnen. Die Tiere dort sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Sache: sie vermissen die Person, die ihnen besonders nahe stand und die sie zurücklassen mußten.

Sie laufen herum und spielen gemeinsam, bis der Tag kommt, da plötzlich ein Tier inne hält und in die Ferne blickt. Die Augen leuchten aufmerksam, der kleine angespannte Körper beginnt überall zu zittern. Plötzlich verläßt der Glückliche die Gruppe und fliegt über die grünen Wiesen, die kleinen Füßchen tragen ihn schneller und schneller. Er hat DICH entdeckt und wenn du deinen Liebling schließlich triffst, werdet ihr glücklich vereint und nie wieder getrennt werden.

Dein Gesicht wird von freudigen Küssen bedeckt, Deine Hände liebkosen wieder das geliebte Köpfchen und Du blickst in die Augen deines Tieres, das vor langer Zeit aus deinem Leben entschwunden ist, aber niemals aus deinem Herzen. Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke ...



Wir werden Euch nie vergessen!
Ihr lebt in unseren Herzen weiter!



Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt,
der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt,
glaubt nicht, weil ich gestorben, dass wir uns ferne sind,
es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh`,
send` ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.

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Unseren Zwingernamen haben wir meiner lieben Fenja gewidmet. Wir werden sie nie vergessen!

Fenja geb. 22.02.01 - gest. 06.05.08


Meine geliebte Fenja, sie war immer an meiner Seite!


Vom Krebs gezeichnet!

Am 18.03.2006 haben wir (Herrchen, Bobby und ich) dich bei deiner Vorbesitzerin abgeholt. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich dich überhaupt mitnehmen soll. Du warst sehr ängstlich und abweisend. Aber ich brachte es schließlich nicht übers Herz, dich dort zurück zulassen. Du hast uns sehr traurig angeschaut!
Dann kam noch der "Test" mit Bobby. Versteht ihr euch überhaupt? Bobby war gleich Feuer und Flamme. Und so war es beschlossene Sache, du hattest ein neues zu Hause.
Am nächsten Tag, ich werde es nie vergessen, bin ich zuerst mit Bobby eine Runde gelaufen. Besser gesagt, ich wollte! Dich ließ ich solange in der Wohnung zurück. Ich war keine zwei Minuten mit Bobby unterwegs, da kamst du, mit einem Schuh von mir in deinem Maul, Schwanz wedelnd auf mich zugelaufen. Mir blieb vor Schreck glatt die Luft weg. Du hattest einfach die Haustür geöffnet und
hast mich gesucht! Von da an waren wir ein Herz und eine Seele. Keinen Schritt konnte ich ohne dich tun. Überall hin
bist du mir gefolgt, wie mein Schatten :-)
Leider hattest du vor allem Angst und kanntest überhaupt nichts. Keine anderen Tiere, keine Kinder, kein Fahrrad, gar nichts. Als wir einmal mit Bobby und dir an der Kinzig waren und Herrchen ein Stöckchen geworfen hat, da hast du ihn sofort in den Arm gebissen und das sehr heftig. Noch heute hat er eine Narbe. Aber er war dir überhaupt nicht böse, anscheinend hattest du furchtbare Angst mit dem Stock geschlagen zu werden!!!
Es hat sehr lange gedauert, bis du Vertrauen zu uns gefasst hast. Manchmal war es zum Verzweifeln und ich dachte, dass es nie besser werden würde. Aber schließlich haben wir es mit sehr viel Liebe und Geduld geschafft, aus dir einen "lieben" und anschmiegsamen Hund zu machen. Dann bist du leider
krank geworden. Du hast zuerst angefangen (29.10.07) zu lahmen. Du bekamst zuerst Tabletten, denn der Tierarzt hat zuerst keinen Tumor vermutet. Dann röntgen, Gewebeentnahme und schließlich CT. Dann der schreckliche Befund Knochenkrebs. Wir haben nur noch geweint. Ich habe dich gehegt und gepflegt, bis es schließlich nicht mehr ging. Du warst am Schluß vom Schmerz gezeichnet und es war an der Zeit dich gehen zu lassen. Herrchen hat dich zum Tierarzt begleitet und ist so lange bei dir geblieben, bis du "eingeschlafen" bist!


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Zarah geb. 11.07.11 - gest. 05.10.11




Mein Mann mit seiner geliebten Zarah!


Zarah durfte nur 12 Wochen alt werden, dann musste sie für immer gehen! WARUM musste sie so jung sterben?
Fragen über Fragen die uns keine Ruhe lassen!!!
Es begann ganz harmlos. Wir waren mit unseren Hunden auf unserem Freizeitgrundstück. Alle haben sich gefreut, toben ohne Ende war angesagt. Dann wollte Zarah plötzlich nichts mehr fressen, ansonsten war sie fit. Auch am nächsten Tag wollte sie nichts und sie lag nur in der Ecke. Wir dachten an eine Erkältung. Sie hatte kein Fieber. Dann hat sie sich erbrochen, es kam nur weißer Schleim, dann kam kein Stuhlgang mehr, sondern nur noch Blut. Ich ging gleich mit ihr zum Tierarzt. Er wollte sie genauer untersuchen. Ich ließ sie in seiner Obhut. Nach einer Stunde rief er an. Es traf uns wie ein Donnerschlag. Darmverschluß (Invagination)! Große Teile des Darms waren schon abgestorben und die Blutwerte waren sehr schlecht. Nachmittags hat er dann operiert. Ihr kleines Herz war jedoch zu schwach! Der Tierarzt hat keinen Fremdkörper gefunden. Sie hat wirklich alles gefressen, was ihr zwischen die Zähne kam. So schnell konnte man es ihr gar nicht wegnehmen! Letztendlich wissen wir nicht, woher der Darmverschluß kam, aber wir vermuten doch einen Fremdkörper.
Deshalb ein Appell an alle Hunde- vor allem Welpenbesitzer: Passt auf eure Hunde noch besser auf. Gebt ihnen kein Spielzeug, dass sie verschlucken könnten oder Teile davon. Auch Steine und Walnüsse sind sehr beliebt, einfach alles! Man kann leider nicht rund um die Uhr auf die Bärchen aufpassen und dann passiert es doch .....

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Bobby geb. 01.01.99 - gest. 04.03.13





 
Schweren Herzens haben wir nun auch Bobby über die Regenbogenbrücke begleitet. Es war an der Zeit ihn gehen zu lassen. Zum Schluss konnte er fast nicht mehr laufen. Auch wenn
es schwer fällt, man muss sein geliebtes Tier rechtzeitig gehen lassen und es nicht noch unn
ötig quälen!
Nun ist er bei seiner geliebten Fenja und wir sind uns sicher, dass die Beiden nun zusammen
über die grünen Wiesen rennen und auch die kleine Zarah ist mit dabei!

07.11.12
Bobby unser "Alter", immer noch der BOSS im Haus, von allen Hunden als Chef akzeptiert und respektiert! In letzter Zeit ist er ziemlich gebrechlich, kein Wunder in seinem Alter! Im Sommer dieses Jahres hatte er einen Rückenmarksinfarkt und es sah nicht gut aus ... Er wollte einfach nichts fressen, es war zum verzweifeln. Dann haben wir Babykost (Gläschen) besorgt, diese habe ich dann mit der Spritze aufgezogen und habe ihn so portionsweise gefüttert, d
amit er nicht verhungert.
Am 05. August feierte unse
r Sohn seinen 26. Geburtstag und wir waren natürlich eingeladen. Mein Sohn wohnte mit seiner Freundin zusammen in unserem Dorf! Mein Mann wollte zu Hause bleiben, weil Brisca kurz vor der Geburt stand, außerdem ging es Bobby sehr schlecht an diesem Tag. Bobby verzog sich gegen Mittag in die Garage, er rührte sich kaum, der Atem ging ganz schwach, seine Kraft verließ ihn, die Augen sprachen Bände ... zwei Stunden saßen wir bei ihm, zusammen mit Bijou und Frodo, wir weinten, trösteten ihn, sprachen mit ihm.... Irgendwann ging Frodo zu ihm, leckte ihm über die Schnauze und verabschiedete sich von ihm, dann Bijou, das gleiche Schauspiel. Ich sagte schließlich zu meinem Mann: "Wir müssen jetzt unserer Tochter Bescheid sagen (sie brachte ihn damals, vor 11 Jahren als Findelhund zu uns. Keiner hat ihn vermisst, ins Tierheim bringen kam für uns nicht in Frage und so blieb er bei uns!), damit sie sich von ihm verabschieden konnte!" So riefen wir Bijou und Frodo, um sie ins Haus zu bringen. Die Beiden mussten über Bobby springen, damit sie ins Haus kamen .... und dann ...

passierte "DAS WUNDER"! Bobby sprang, wie von einer Terantel gestochen, auf und ... er war wieder bei uns!!!!

Von dort an fraß er auch wieder ..., erst zaghaft, aber von Tag zu Tag wurde es besser. Kurze Zeit später hat er sich dann sein linkes Auge so stark verletzt, dass er operiert werden musste. Es sieht ziemlich schlimm aus und er ist auch blind auf diesem Auge ..., aber er LEBT!!!

Das Laufen fällt ihm schwer und er weiß oft nicht was er macht, "Alzheimer"! Wir helfen ihm so gut es geht!

Er wird oft betütelt von seinem Rudel, sie lecken ihm das kranke Auge sauber und gehen ganz fürsor
glich mit ihm um, einfach rührend, wie sie um Bobby besorgt sind!!!

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Frodo geb. 01.07.09 - gest. 10.04.16


Meinem Frodo habe ich eine eigene Seite gewidmet!
"Frodo in LOVE"










Wir sind traurig, verzweifelt, fassungslos und wütend!
Frodo hatte keine Chance, sie wurde ihm nicht gegönnt, er
konnte gegen seine Krankheit nicht kämpfen, das macht uns
so unendlich wütend und traurig!
Morgen sollte er operiert werden, Tumor an der Niere!
Am Donnerstag ging es ihm schlechter und mein Mann ist mit ihm in die Klinik gefahren. Dort machten sie eine Röntgenaufnahme von seiner Lunge. Mein Mann wird nie vergessen, als sich das Röntgenbild vor ihm aufbaute, die ganze Lunge war ein einziger Tumor. Damit hat keiner gerechnet. Wir waren fassungslos!
Ich habe im Internet nach Möglichkeiten gesucht, um den Tumor vielleicht doch noch besiegen zu können! Dann habe ich auch etwas gefunden. Dies habe ich mit unserem Tierarzt besprochen und er sagte auch, wir sollen es probieren. Doch der Zustand verschlechterte sich rapide. Am Samstag Nachmittag wollte sich Frodo schon nicht mehr hinlegen, weil er keine Luft bekam. Die Nacht war Horror, die meißte Zeit war ich mit ihm draußen, an der frischen Luft, da fiel ihm das atmen leichter. Aber hinlegen wollte er sich nicht. Er war so müde, dass er im Sitzen weggekippt ist. Es war nur noch Verzweiflung und Schmerz in seinen Augen und wir wussten, dass er gehen wollte!
Frodo musste in letzter Zeit sehr viel durchmachen, zuerst seine Prostatavergrößerung mit blutender Zyste, danach eine Blasenentzündung, jetzt Tumor an der Niere, dies hätte er bestimmt geschafft, da sind wir uns sicher! Wir hätten mit ihm gekämpft gegen diesen verdammten Krebs ........

Machs gut mein KLEINER, wir sehen uns bald wieder!!!!!!!!

Er war so tapfer, er hat uns noch DREI wundervolle Babys mit Bijou geschenkt (S-Wurf), obwohl er dort schon krank war, als wollte er uns noch einmal Glück schenken, bevor er geht!
Diese DREI sind etwas ganz besonderes!


Wir danken Frodo für all die wundervollen Nachkommen,
denen er das Leben geschenkt hat!